Review

Ein Panzer von einer Tastatur mit traumhafter Akustik direkt aus der Box

Keychron Q1 Max (Wireless Knob)

Ich habe über die Jahre unzählige Mecha-Tastaturen von Corsair, Razer und Logitech auf dem Schreibtisch gehabt, aber die Keychron Q1 Max spielt schlicht in einer völlig anderen Liga.

Gesamtscore

9.40

Status

published

Community-Wertungen

0

Community Performance

-

Community Verarbeitung

-

Community Preis-Leistung

-

Bitte anmelden, um dieses Review als hilfreich zu bewerten.

Pros

  • Verarbeitungsqualität auf Custom-Keyboard-Niveau (massiver Alu-Body)
  • Gasket-Mount und Acoustic Foam sorgen für genialen 'Thock'-Sound
  • Hot-Swappable PCB & VIA/QMK Support für maximale Anpassung
  • Tri-Mode Konnektivität (2.4 GHz, Bluetooth 5.1, USB-C)

Contras

  • Sehr hohes Gewicht (keine Tastatur zum Transportieren)
  • Akkulaufzeit bricht mit aktivierter RGB-Beleuchtung deutlich ein
  • Preislich an der Schmerzgrenze für Serien-Tastaturen

Testbericht

Ich habe über die Jahre unzählige Mecha-Tastaturen von Corsair, Razer und Logitech auf dem Schreibtisch gehabt, aber die Keychron Q1 Max spielt schlicht in einer völlig anderen Liga. Das CNC-gefräste Aluminiumgehäuse bringt fast 1,7 kg auf die Waage – diese Tastatur liegt wie ein Fels auf dem Schreibtisch, da verrutscht nicht einmal ein Millimeter beim Hektischen Tippen. Was Keychron hier allerdings akustisch abgeliefert hat, macht Custom-Keyboards fast überflüssig: Durch die Kombination aus Double-Gasket-Design, mehreren Lagen Akustikschaum und den vorgeölten Jupiter Banana Switches entsteht beim Schreiben ein extrem tiefer, satt ploppender Sound ('Thock'), der absolut frei von hohlem Nachhall oder metallischem 'Ping'-Geräusch der Federn ist. Auch die Großtasten (Leertaste, Enter, Shift) sind dank gut geschmierter Screw-In Stabilizer hervorragend abgestimmt und klappern nicht. Die Wireless-Verbindung über den mitgelieferten 2.4 GHz Dongle läuft im Gaming-Betrieb absolut latenzfrei und ohne Aussetzer. Wer Mac und Windows parallel nutzt, wird den Hardware-Schalter an der Rückseite lieben. Einziges Echtes Manko: Die RGB-Beleuchtung frisst ordentlich Strom. Wenn man die Beleuchtung auf 100% Helligkeit betreibt, muss der 4000-mAh-Akku nach spätestens 4-5 Tagen wieder an das Ladekabel. Schaltet man die LED-Show aus oder nutzt sie nur dezent, hält das Board problemlos mehrere Wochen durch. Wer viel schreibt und ein extrem wertiges Eingabegerät sucht, macht hier trotz des stolzen Preises alles richtig.

Kommentare

Bitte anmelden, um Kommentare zu schreiben oder zu melden.

Noch keine Kommentare vorhanden.