Review

Brutale Benchmark-Leistung, aber aktuell eine reine Enthusiasten-Investition

Crucial T700 2TB PCIe 5.0 NVMe SSD

Wer die Crucial T700 2TB in ein passendes PCIe 5.0 fähiges Mainboard (z.

Gesamtscore

8.20

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Pros

  • Furchterregende Sequenzielle Lese- und Schreibdaten (über 12.000 MB/s)
  • Kürzeste Ladezeiten bei riesigen Datensätzen und DirectStorage-Titeln
  • Massiver Kühlkörper sorgt für hochwertige Optik und Stabilität

Contras

  • Sehr hohe Leistungsaufnahme und Hitzeentwicklung unter Last
  • Praxisnutzen gegenüber schnellen PCIe 4.0 SSDs im Alltag/Gaming noch gering
  • Erfordert zwingend guten Airflow oder aktiven/großen Passivkühler

Testbericht

Wer die Crucial T700 2TB in ein passendes PCIe 5.0 fähiges Mainboard (z. B. Z790 oder X670E/X870E) einbaut und zum ersten Mal CrystalDiskMark startet, wird verblüfft auf den Bildschirm schauen: Über 12.400 MB/s beim sequenziellen Lesen und knapp 11.800 MB/s beim Schreiben sind schlicht atemberaubend. Wenn man regelmäßig gigantische 8K-ProRes-Videodateien hin- und herkopiert, unkomprimierte RAW-Foto-Archive entpackt oder mit riesigen Datensätzen in Machine-Learning-Umgebungen arbeitet, ist der Geschwindigkeitsgewinn gegenüber PCIe 4.0 spürbar vorhanden. Wie sieht es aber im normalen Alltag aus? Beim Booten von Windows 11 oder den Ladezeiten aktueller Spiele (getestet mit Ratchet & Clank: Rift Apart via DirectStorage) schrumpft der Vorsprung gegenüber einer guten Gen4-SSD wie der WD Black SN850X oder Samsung 990 Pro auf Bruchteile von Sekunden zusammen. Ein kritischer Punkt ist zudem das Thermomanagement: Gen5-Controller arbeiten an der Leistungsgrenze. Die Variante OHNE Kühlkörper sollte man niemals nackt betreiben – die SSD rennt unter Dauerlast innerhalb von 45 Sekunden auf über 80 Grad und drosselt dann drastisch ab (Thermal Throttling). Die Version mit dem werkseitigen Passivkühler ist extrem hoch und kann kollidieren, wenn der M.2-Slot direkt unter einem riesigen CPU-Luftkühler oder der Grafikkarte liegt. Wer absolute Speicherspitzenleistung für professionelle Content-Creation sucht, bekommt mit der T700 das technisch Machbare. Reine Gamer fahren mit doppelt so viel Speicherplatz auf Gen4-Basis preislich derzeit wesentlich besser.

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